| Ökosysteme |
Öko-Landbau |
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Ökosysteme und natürliche Lebensräume Definition (Fachbegriffe) Ökosystem ist ein sich selbst regulierendes Beziehungsgefüge von Pflanzen, Tieren und ihrer Umwelt, deren Glieder sowohl funktionell als auch strukturell aufeinander angewiesen sind. Biotoparten (exemplarisch)
Biotopverbund Ausgangslage: Der zunehmende Nutzungsdruck auf die Landschaft durch Straßen- und Siedlungsbau sowie die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft führen zu einem Verlust an wertvollen Biotopen. Diese verlieren nicht nur insgesamt an Fläche, sondern werden in isolierte Einzelteile zerlegt, die aufgrund ihrer geringen Größe verstärkt „Randeffekten“, d. h. störenden Einflüssen aus der Umgebung, ausgesetzt sind. Die verbleibenden Biotopinseln sind für viele Arten zu klein und ihre Isolation erschwert den Austausch von Individuen zwischen den Gebieten. Dies führt zu einer genetischen Verarmung der Populationen und gefährdet ihr dauerhaftes Überleben. Ziel des Biotopverbundes ist dementsprechend – neben der nachhaltigen Sicherung naturnaher und halbnatürlicher Lebensräume – die Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung funktionsfähiger, ökologischer Wechselbeziehungen in der Landschaft. Dabei stehen die Ansprüche der heimischen Arten an ihren Lebensraum im Vordergrund. Verbundsysteme sollen den genetischen Austausch zwischen Populationen, Tierwanderungen sowie natürliche Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse gewährleisten. Quelle: Bundesamt für Naturschutz Ökologischer Landbau als „Kulturökosystem“ Leitgedanke im ökologischen Landbau ist das Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Dieses Ziel wird durch die Betrachtung des Betriebes als ein vielseitiges Ganzes, als eine Art Organismus verwirklicht. | ||
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aktualisiert:
08.08.2003 11:58
W. Janka |
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