Ausdehnungs-
phasen
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft
Organisation: Grundlagen - „Bio-Landbau“

Geschichte des Bio-Landbaus

Dritte Ausdehnungsphase ab 2001

  • 2000 erhöhte sich die Zahl der Ökobetriebe im Vergleich zum Vorjahr um 22,2 Prozent
    (größtes Wachstum seit 1993).
  • Im September 2001 wird vom Verbraucherministerium (BMVEL) von der Bundesregierung das Bio-Siegel als Erkennungszeichen von Öko-Lebensmitteln eingeführt, das Verbrauchern bei den Produkten den EG-Ökostandard garantiert.
  • Ende 2001 wurden in Deutschland 634.998 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche von 14.702 Betrieben nach den EU-weiten Regelungen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Der Anteil an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe lag im Jahr 2001 bei 3,12 Prozent (2000 ca. 2,9 Prozent), der an der Gesamtfläche bei 3,72 Prozent (2000 ca. 3,2 Prozent). (Strukturdaten für 2001 / SÖL)
  • 2001 wächst unter dem Eindruck von Lebensmittelskandalen die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln noch einmal deutlich, der Bio-Markt erlebt einen Boom.
  • Mit der von Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast eingeleiteten Agrarwende hat sich die Entwicklung des ökologischen Landbaus stark beschleunigt. Ihre Zielvorgabe lautet: 20 Prozent Öko-Landbau bis zum Jahr 2010. Bezogen auf die landwirtschaftliche Nutzfläche müssten im Jahr 2010 dementsprechend 3,4 Millionen Hektar ökologisch bewirtschaftet werden.

Aktuelle Entwicklung ab 2002

  • Juni 2002 – Vertreter der ökologischen Anbauverbände, Lebensmittelverarbeitung und des Handels gründen den den „Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ (BÖLW). Die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) stellte ihre Arbeit nach 14 Jahren ihrer Existenz ein.
  • Mit dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau schafft die Bundesregierung die finanziellen Möglichkeiten einer weiteren ökologischen Ausdehnung. (Forschung, Aufklärung, Schulung, Informationsmaterialien...).

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) e. V.

ist ein Spitzenverband der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und repräsentiert den privatrechtlich organisierten und über Jahrzehnte aufgebauten ökologischen Landbau in Deutschland. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette ökologischer Lebensmittel an – von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zum Handel.

>> Mitgliedsorganisationen des BÖLW (online-Version – bzw. als PDF)

 

A2 Organisation des Öko-Landbaus
>> a)  Ziele des Öko-Landbau >> b5) Statistik, Dtl. Anzahl der Betriebe
>> b1) Definitionen des ÖL >> b6) Statistik, Dtl. Flächenanteil LF
>> b2) Geschichte des Öko-Landbaus >> b7) Statistik, EU, Flächen und Betriebsentwicklung
>> b3) Entwicklung des Öko-Landbaus >> b8) Statistik, EU, ökol. bewirtschaftete Flächen
>> b4) Entwicklung ab 2000 >> b9) Welt, Top 10 Länder (Fläche, Prozentanteil)
A2 Organisation
b4) Entwicklung ::: Seite 6 :::
aktualisiert: 08.08.2003 11:58
W. Janka
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