Nährstoff-
kreislauf
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft
Arbeitsaufträge:

Kreislauf der Nährstoffe in der Landwirtschaft

  1. Erarbeiten Sie den Kreislauf der Nährstoffe in der Landwirtschaft! Tragen Sie hierzu die fehlenden Begriffe in die leeren Kästen ein!

    Organische Dünger, Nahrung, Nährstoffverluste, Nährstoffentzüge, Futter und Einstreu, Verkauf pflanzlicher Produkte, Zukauf von Futtermitteln, Zukauf von Dünger und Pflanzenbehandlungsmittel, Verkauf tierischer Produkte, Ernterückstände

  2. Der Stickstoffdünger-Einsatz in der herkömmlichen Landwirtschaft beträgt im Durchschnitt 200 kg Rein-N pro Hektar und Jahr. Zur Herstellung von einem kg Rein-N werden im Haber-Bosch-Verfahren 1,5 Liter Öl benötigt.
    Berechnen Sie den Ölverbrauch eines 100-Hektar-Betriebs in der herkömmlichen Landwirtschaft!

  3. Der Stickstoffbedarf im Öko-Landbau wird durch den Anbau von Leguminosen sichergestellt, die mit Hilfe der Knöllchenbakterien den Stickstoff aus der Luft binden können. Rotkleegras bindet pro Hektar und Jahr ca. 180 kg N. Wie viel Liter Öl werden pro Hektar im Vergleich zur mineralischen N-Düngung eingespart?

  4. Gemäß Richtlinien der anerkannten Ökoverbände (z. B. Bioland, Naturland, Demeter, Stand 2002) müssen 50 Prozent des Gesamtfutters einer Tierart aus dem eigenen Betrieb stammen. Der Rest kann von anderen Betrieben eines ökologischen Anbauverbands zugekauft werden.
    Bezogen auf den N-Gehalt darf die Gesamtmenge organischer Dünger das Äquivalent von 1,4 DE
    (80 kg N) pro Hektar und Jahr nicht überschreiten. Ein Rind über 2 Jahre produziert 0,7 DE pro Jahr.

    a) Wie viele Rinder (über 2 Jahre alt) darf demnach ein 50 Hektar großer Biolandbetrieb halten?
    b) Wie viele Rinder pro Hektar sind das?
    c) Wie viele Rinder entfallen auf eine Dungeinheit?

  5. Erläutern Sie, warum in der ökologischen Landwirtschaft möglichst geschlossene Kreisläufe angestrebt werden sollen.

 

A 1 Grundlagen
- d) Nährstoffkreislauf
aktualisiert: 08.08.2003 11:58
H. Bartels – W. Janka
  © BLE 2003