| Einführung |
Öko-Landbau |
Berufsschule Landwirtschaft |
| Grundsätze und Ziele des Öko-Landbaues
im Vergleich
zu den anderen Anbauverfahren
Definitionen – Infoblatt
1 für die Arbeitsaufträge
Aus landwirtschaftlicher Sicht unterscheidet
sich der Biolandbau von der konventionellen – integrierten Landwirtschaft
hauptsächlich in anbautechnischer und ökonomischer Hinsicht.
So sind die anbautechnischen Möglichkeiten im Biolandbau gegenüber
der konventionellen Landwirtschaft stark eingeschränkt, was
in der Regel zu Mehraufwand und/oder Mindererträgen führt.
Diese werden durch höhere Preise, und neuerdings auch durch
Direktzahlungen des Bundes kompensiert. Aus ökologischer Sicht
ist der Biolandbau durch eine geringere Umweltbelastung als die
konventionelle Landwirtschaft charakterisiert.
Definition „integrierte Produktion“: In der integrierten Produktion (IP) dürfen viele chemische Hilfsstoffe eingesetzt werden, jedoch nur mit Einschränkungen (z. B. Pflanzenschutzmittel nur bei Überschreiten der wirtschaftlichen Schadenschwelle durch einen Schadorganismus, Düngemittel gemäss Bodenproben und Bedarfszahlen). Definition „konventionelle Landwirtschaft“: In der konventionellen Landwirtschaft dürfen sämtliche chemischen Hilfsstoffe im Rahmen der gesetzlichen Auflagen eingesetzt werden. Ihr Einsatz erfolgt oft präventiv und weitgehend unabhängig vom aktuellen Gefahrenpotential. 1. Integrierter Pflanzenbau Kennzeichen ist die optimale Kombination pflanzenbaulicher Einzelmaßnahmen biologischer, technischer und chemischer Natur. Beispiele: -
Wahl einer bestimmten Fruchtfolge Zielvorstellungen: >> Fazit: Ökologische und ökonomische Überlegungen haben den gleichen Stellenwert.
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| A 2 Grundlagen a) Grundsätze des ÖL (2) |
aktualisiert:
08.08.2003 11:58
H. Bartels – W. Janka |
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