Einführung
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft
Grundsätze und Ziele des Öko-Landbaues im Vergleich zu den anderen Anbauverfahren
Definitionen – Infoblatt 2 für die Arbeitsaufträge

2. Konventioneller Pflanzenbau

Kennzeichnend ist die maximale Intensitätsstufe mit dementsprechend hohem Betriebsmitteleinsatz.

Beispiel:
Wahl ertragreicher aber wenig standfester Sorten mit Einsatz von Halmverkürzern, anderen PSM und intensiver N-Düngung

Zielvorstellungen:
- Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum durch Steigerung ldw. Einkommen
- Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte
- Angemessene nationale Selbstversorgung mit Agrarprodukten
- Sicherung und Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlage

>> Fazit: Ökonomie geht vor Ökologie!

3. Alternativer Landbau

Kennzeichnend ist der weitgehende Verzicht auf Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel.

3.1 Organisch - biologischer Landbau

- passt sich stärker den ökologischen Gegebenheiten an
- nutzt den biologischen Aufschluss von Nährstoffen durch Pflanzen oder Bodenlebewesen

Beispiele:
- N-Zufuhr über Anbau von Leguminosen in der Fruchtfolge
- Pflanzenschutz erfolgt durch biologische Tiefenlockerung (Anbau von Pfahlwurzlern und geeigneter Fruchtfolgen)
- Pflanzenschutz erfolgt durch mechanische Bodenlockerung
- Bodenfruchtbarkeit steigern – erhalten
- Energie sparen durch Verzicht auf min. N- Düngung und verminderter mechan. Bodenbearbeitung
- Naturkreisläufe beachten und fördern (Recycling)
- Arbeitsplatzsicherung

3.2 Biologisch - dynamischer Landbau

wie 3.1
- es wird zusätzlich die Gestirnskonstellation bei Aussaat und Bodenbearbeitung beachtet
- man rührt mit nichtmetallhaltigen Gegenständen Präparate aus Pflanzen an, die in Edelwildblasen, Tierschädeln,   Kalbsgekrösen oder Kuhhörnern vergraben aufbewahrt werden, um sie hinterher auszubringen
  (Katalytische Wirkung)

>> Fazit: Ökologie geht vor Ökonomie!

A 2 Grundlagen
a) Grundsätze des ÖL (3)
aktualisiert: 08.08.2003 11:58
H. Bartels – W. Janka
  © BLE 2003