Einführung
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft
Grundsätze und Ziele des Öko-Landbaus
Arbeitsaufträge
  1. Stellen Sie den Grundsätzen/Maßnahmen die entsprechenden Ziele gegenüber!
    Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln – Flächengebundene und artgemäße Tierhaltung – Erhaltung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit – Schonung der natürlichen Ressourcen – weitgehend geschlossene Betriebskreisläufe – Ausnutzung natürlicher Regelmechanismen
  2. Setzen Sie unter „Fazit“ sinnvoll ein: Einsatz von PSM – Biologische N-Fixierung –
    Verzicht auf min. N-Düngung – Lebendverbauung – geschlossene – Nichtverursachung
Ziele des Öko-Landbaus Grundsätze/Maßnahmen des Öko-Landbaus
Erhaltung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit Boden ist ständig bedeckt – durch Anbau von Untersaaten, mehr- jährigen Futterleguminosen und Zwischenfrüchten (Landsberger Gemenge, Winterfutterraps, Wicke...) wird eine biologische Krümelung erreicht – Lebendverbauung;
Erhaltung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit Durch den Verzicht auf PSM gibt es keine Störung des Bodenlebens.
Schonung der natürlichen Ressourcen – weitgehend geschlossene Betriebskreisläufe Solche Nährstoffe, die durch Verkauf von Produkten den Betrieb verlassen, müssen wieder zugeführt werden; Nährstoffbilanzen, Bodenanalysen helfen, die Menge des Düngerzukaufs zu bestimmen (beim Düngerkauf Richtlinien beachten).
Flächengebundene und artgemäße Tierhaltung Weil kein Futter zugekauft wird, kann es nur eine flächengebundene Tierhaltung geben; werden die Tiere auf Stroh oder auf der Weide gehalten, ist dies zugleich auch eine artgemäße Tierhaltung. Erlaubt sind bei Bioland 2 GV/ha an Rindvieh, nicht mehr als 1,4 DE/ha (80 kg N/DE).
Ausnutzung natürlicher Regelmechanismen in Ökosystemen Verzicht auf PSM fördert Nützlinge: Marienkäfer können weiter Blattläuse fressen; ständige Bodenbedeckung schafft Unkrautkonkurrenz. Durch Einsatz des nützlingsschonenden Pirimors wird dessen Geruch auf Bienen übertragen, die dann vom Bienenvolk nicht mehr geduldet werden.
Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln Ö.L. achtet mehr auf wertgebende Inhaltsstoffe als auf äußerliche Qualitäten und lange Haltbarkeiten. Motto: Nur in einer unbelasteten Natur kann weitgehend Rückstandsfreiheit garantiert werden.

 

Fazit: Ökö-Landbau spart Ressourcen durch weitgehend    g e s c h l o s s e n e   Kreisläufe; nutzt natürliche

Regelmechanismen wie   b i o l o g i s c h e   N – F i x i e r u n g,   L e b e n d v e r b a u u n g ,

entlastet die Umwelt durch den  V e r z i c h t   a u f   m i n .  D ü n g u n g   u n d   E i n s a t z   v o n  P S M . 

Bei einem Anbau ohne PSM können auch keine gefährlichen Rückstände gefunden werden. Der ökologische

Landbau setzt daher auf das Prinzip der  N i c h t v e r u r s a c h u n g.

A 2 Grundlagen
a) Grundsätze des ÖL (1)
aktualisiert: 08.08.2003 11:58
H. Bartels – W. Janka
  © BLE 2003