Artenschutz
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft
Gründe für den Artenschutz
Erhaltung der biochemischen Information

Das biologische Gleichgewicht der Lebewesen auf der Erde wird in erheblichem Maße durch die Artenvielfalt der Lebewesen stabilisiert. So können auch Störungen des Ökosystems, ob durch natürliche oder anthropogene Prozesse ausgelöst, zumindest abgeschwächt werden.

Man kann davon ausgehen, dass allein in der BRD durch Vergiftung oder Zerstörung der jeweiligen ökologischen Nische ca. 50 Prozent der Säugetierarten, 35 Prozent der Vogelarten, 60 Prozent der Lurch- und Kriechtierarten, 32 Prozent der Fischarten und 30 Prozent der Großschmetterlinge [4] unmittelbar bedroht sind.

Mit jeder aussterbenden Art gehen auch ihre genetischen Informationen verloren. In der Landwirtschaft und dem Gartenbau werden lediglich etwa 1800 Pflanzenarten kultiviert. Gut möglich, dass eine ausgestorbene, mit der Nutzpflanze verwandte Art mit ihren Erbanlagen durch Einkreuzung die Qualität der Nutzpflanze und/oder deren Resistenz gegen biotische und abiotische Schadeinflüsse hätte verbessern können.

 

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U. Pannecke
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