Pflanzenschutz Kulturmaßnahmen |
Öko-Landbau |
Berufsschule Landwirtschaft |
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| Pflanzenschutz/Beikrautregulierung
– vorbeugen ist besser als heilen
Grundsätzliches – Abstufung zu anderen Systemen: Neben dem nach guter fachlicher Praxis durchgeführten konventionellen Pflanzenschutz und dem integrierten Pflanzenschutz ist der Pflanzenschutz im ökologischen Landbau als ein eigenes Pflanzenschutz- und Beikrautregulierungskonzept zu verstehen. Wichtigstes Grundprinzip ist die Vermeidung von Krankheiten und Schädlingen durch vorbeugende Maßnahmen. Diese sind insbesondere:
Hierbei zeigen sich Parallelen zum integrierten Pflanzenschutz, der in seinem Konzept ebenfalls die Nutzung natürlicher Regelmechanismen einschließt. Im Gegensatz dazu verzichtet der ökologische Landbau fast vollständig auf die Anwendung synthetischer Pflanzenschutzmittel. Eine Ausnahme stellen Metaldehyd (Molluskizid) und Pyrethroide dar, deren Anwendung in Fallen erlaubt ist. Zur Kontrolle von Schädlingen oder Krankheiten können die Landwirte nur auf eine eng begrenzte Auswahl von chemischen Pflanzenschutzmitteln zurückgreifen, die im ökologischen Landbau traditionell eingesetzt werden. Diese Mittel dürfen nur bei erwiesenem Bedarf verwendet werden und nur, wenn mit den vorbeugenden Maßnahmen der Befall mit Schadorganismen nicht unter Kontrolle gehalten werden kann. Die Grundlage dafür bildet die Verordnung (EWG) Nr. 2092/91, Anhang II Teil B (Pflanzenschutzmittel) des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau.
Quellen: BBA - Pflanzenschutz im ökologischen Landbau | |||||||||||||||||
| B6 a) Pflanzenschutz - Kulturmaßnahmen ::: Seite 1 ::: |
aktualisiert:
08.08.2003 11:58
W. Janka |
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