Zwölf Punkte auf dem Weg zum Öko-Betrieb –
Wie vorgehen bei der Umstellung?

- Gespräche führen mit Beratern
und Fachleuten
verschiedener Institutionen (Beratungsstellen, Öko-Anbauverbände,
Marktpartner); Fachveranstaltungen zum Öko-Landbau besuchen; Öko-Betriebe
besichtigen; Informationen sammeln und auswerten
- Betriebliche und absatzrelevante Voraussetzungen
für
eine Umstellung prüfen
- Alternativen prüfen, Vor- und Nachteile
abwägen
- Entscheiden - die Entscheidung muss
von allen in der Familie mitgetragen werden
- Förderung der Umstellung und anderer
Maßnahmen
abklären
- Betriebsentwicklungsplan erstellen (gemeinsam
mit Beratung oder anderen Fachleuten)
- Umstellungsplan erarbeiten
- Frage des Verbandsanschlusses klären
und ggf. Verband beitreten
- Bei einer anerkannten EU-Kontrollstelle
anmelden
- Förderantrag stellen (länderspezifische
Fristen einhalten)
- Erstkontrolle vorbereiten
- Erfahrungen mit Berufskollegen austauschen
(z. B. Regionalgruppe Ihres Verbandes)
Quelle: Oekolandbau.de - Internetportal
Günstige
Voraussetzungen für
die Umstellung vom
konventionellen auf den ökologischen Landbau
- Motivation der Betriebsleitung und Einverständnis
aller Beteiligten
- Gute fachliche Ausbildung und Bereitschaft
zur Fortbildung
-
Klarheit über die zukünftige Betriebsorganisation
-
Möglichkeiten zur Einrichtung der artgerechten
Tierhaltung mit Auslauf und/
oder Weidegang
-
Viehbesatz unter 2,0 Großvieheinheiten
je Hektar oder günstige
Zupachtmöglichkeiten
-
Neubausituation
-
Geringer Anteil an Lieferrechten, z. B.
Zuckerrüben oder Industriekartoffeln
-
Eigene Vermarktungsmöglichkeiten
oder eigene Verarbeitungsmöglichkeiten
-
Vorhandene Direktvermarktung
Quelle: Bayerisches
Staatsministerium für
Landwirtschaft und Forsten
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